Straßenbau & Straßenarbeiten


Wir sind sowohl für Privatpersonen, die sich im Moment ihren Wusnch vom eigenen Haus erfüllen aber auch für Unternehmen, Kommunen und Städte der richtige Ansprechpartner, wenn es um den Neubau und Sanierung von Straßen geht.

 

Selbstverständlich übernehmen wir gerne die Kombination von Tiefbau, Straßenbau und die anschließend teilweise fälligen Pflasterarbeiten.

 

 


Oberbau

Der Oberbau einer Straße muss aber neben der Tragfähigkeit auch die Frostsicherheit gewährleisten. Daher müssen alle Schichten in Material und Dicke so aufeinander abgestimmt

sein, dass sowohl die Verkehrslasten aufgenommen und nach unten zum Planum hin abgetragen werden als auch die Verformungen durch Frost aus Richtung des Planums nach

oben hin keinen Schaden anrichten können.


Abhängig ist die Dicke des Oberbaues dadurch von der Verkehrsbelastung und den vorhandenen Böden unterhalb des Planums. Die Gesamtdicke, Schichten- und Materialfolge des standardisierten Oberbaues nach RStO sollen  beide Anforderungen erfüllen.

Straßenraum

Der Ausbau einer Straße muss zur Aufnahme des Verkehrs nicht nur die Tragfähigkeit und Frostsicherheit  gewährleisten, sondern auch sichere Verkehrsräume für alle

Verkehrsteilnehmer anbieten und alle Nutzungsansprüche angemessen befriedigen sowie die Interaktion zwischen Straßenraum und Seitenraum herstellen.


Die neuen Entwurfs-Regelwerke folgen der EU-Forderung nach stärkerer Standardisierung durch selbsterklärende Straßentypen, die durch Verkehrsteilnehmer so angenommen werden sollen, wie es der Planer erwartet.


Folgen wird daraus eine leichtere Widererkennbarkeit von Verkehrssituationen mit größerer Verhaltenskonstanz und damit eine höhere Verkehrssicherheit.



Sicherheitszuschläge müssen beachtet und berücksichtigt werden

Jeder Verkehrsraum ist mit Sicherheitszuschlägen in Breiten und Höhen zu planen, die es ermöglichen, dass z. B. Lkw, Pkw,  Fahrradfahrer, Fußgänger, fließender oder ruhender Verkehr genügend Lichtraum zur sicheren Teilnahme am Verkehr haben.


Randstreifen mit Markierungen oder Randbefestigungen mit Entwässerungsrinnen und Bordsteinen sollen bauliche  Befestigungen der Fahrstreifen bewirken und gleichzeitig die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer fördern. Nach Möglichkeit sollen für jede Art von Verkehr getrennte Verkehrsräume geschaffen werden, die durch Sicherheitsräume gegeneinander abgesichert sind. Nach der Straßenverkehrszulassungsordnung dürfen Kraftfahrzeuge maximale Abmessungen von 2,55 m Breite und 4,00 m Höhe haben (Kühlfahrzeuge 2,60 mal 4,00 m) bei bis zu 18,75 m Lastzuglänge. Hinzu kommen als oberer Bewegungsspielraum 0,25 m und als seitlicher Bewegungsspielraum 1,20 m bei Autobahnen, sonst 0,95 m (bei regelmäßigem

Schwerverkehr) bzw. 0,70 m bei nicht regelmäßigem Schwerverkehr. In der Breite zugerechnet werden die befahrbaren Räume über Entwässerungsrinnen und den Randstreifen. In gleicher Weise setzt sich der Verkehrsraum für Rad- und  Fußgängerverkehr zusammen, die Höhe beträgt hier 2,25 m. Für die Regelquerschnitte ist ein Fahrstreifen mit regelmäßigem Schwerverkehr bei Autobahnen (äußere Fahrstreifen) 3,75 m, sonst 3,50 m bzw. 3,25 m (auch Überholfahrstreifen) breit.

Die befestigten Randstreifen sind 50 cm breit, in einstreifigen Abschnitten von sonst dreistreifigen Straßen und bei  Autobahnen 75 cm breit.


Regeln für das Setzen von Bordsteinen

– Steine rammfest setzen – sie werden sonst durch den

    Verkehr leicht verdrückt. Die Bettung wird nicht

    ausreichend verdichtet.

– Steine höhen- und fluchtgerecht setzen - im weiteren

   Bauablauf orientieren sich die Straßenbauer im 

   Wesentlichen nach dem Bordstein.

– Steine lotrecht versetzen oder leicht nach vorne neigen.

    Ein Quergefälle, das sich im Gehweg anpasst, ist nur bei

    früheren Formaten bereits in den Stein eingearbeitet.

– Steine mit 5 mm breiten Fugen versetzen

– bei der Wärmeausdehnung des Betons platzen die Kanten

    an den Stößen sonst  ab.